Inventarnummer
  13 (1901) 
Kopist
   

Künstler

  Adolf Schmitz 
Titel
  Amor und Hymen 

Signatur, Beschriftung
unbekannt 

Datierung
Ende 19. Jahrhundert 

Aufbewahrungsort
unbekannt 

Sammlung
Sonstige 
unbekannt 

Maße
0,25 X 0,17 (cm?/m?) Erläuterung siehe unter Notizen 

Rahmen
unbekannt 

Material & Technik
Aquarell 

Erhaltungszustand
Unbekannt 

Bildbeschreibung
 

Künstlerbiografie
geb. 4. 6. 1825 Darmstadt, gest. 18. 3. 1894 Düsseldorf
Schmitz, genannt Schmitz-Crolenburgh, war Schüler E. Rauchs und studierte an der Düsseldorfer Kunstakademie (1843) und in Antwerpen (1846), um dann ab 1851 im Städelschen Institut in Frankfurt a. M. zu arbeiten. In den 1860er Jahren ging er nach Düsseldorf. Zu seinem Hauptwerk zählen Ölbilder, Wandbilder (z.B. ‚Johannisfest’, 1865, Rathaussaal zu Münster), Deckenbilder (z.B. ‚Titanias Traum’, Berlin), Illustrationen zu literarischen Werken (z.B. für die Shakespeare-Galerie in Berlin, 1873) und ein Rankenfries in Köln, welches die Kölner Sitten und Gebräuche zeigt. Eines seiner bekanntesten Bilder – ‚Auf dem Feldberg’ von 1853, wurde 1931 in München verbrannt.?  

Literaturangaben
Thieme Becker Künstlerlexikon. Band 30. 1936. S.174
Turck, Martin: Das Reiff-Museum der Technischen Hochschule Aachen: akademisches Kunstmuseum und zeitgenössische Avantgarde in der Provinz. Alfter: Verlag und Datenbank für Geisteswissenschaften, 1994
 

Notizen
Adolf Schmitz ist kein sehr populärer Künstler und noch dazu als Aquarellist völlig unbekannt. Seine Biographie erwähnt die Technik gar nicht. Es stellt sich daher die Frage, warum seine Aquarelle in die Sammlung Reiff aufgenommen worden sind. So kann es vielleicht ein Interesse von Reiff gewesen sein, auch einige Aquarelle in seiner Sammlung zu haben. Deren Anzahl beschränkt sich laut Inventar auf sieben Stück; drei davon alleine von Adolf Schmitz. Vielleicht handelt es sich hierbei auch einfach nur um Vorstudien zu einem seiner Ölgemälde oder Deckenbilder. Die Größe von 0,25 X 0,17 cm erscheint als viel zu klein. Es ist gut möglich, dass bei der Erstellung des Invenatrs ein Fehler bei den Maßangaben unterlaufen ist. Demnach wurde in diesem Fall nicht die Maßeinheit cm, sondern Meter gewählt; so kommen wir auf die realistischen Masse von 25 X 17 cm. Ein Beweis für diesen Irrtum gibt es jedoch nicht, alles andere währe jedoch sehr abwegig.  

Stand der Bearbeitung: 2006-10-01 Dominique Heinen 
Überarbeitet: 0000-00-00  

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